Der Cairn Terrier ist eine von der FCI anerkannte britische Hunderasse (FCI-Gruppe 3, Sektion 2, Standard Nr. 4).
Der Cairn Terrier stammt ursprünglich von der schottischen Insel Skye und gehört zu den ältesten Terriern Schottlands. Er hat zur Schaffung des Scottish Terrier und des West Highland White Terrier beigetragen und wurde als kurzhaariger Skye Terrier bezeichnet. 1910 bekam er vom „Kennel Club“ den Namen Cairn Terrier („cairn“ steht im Gälischen für Steinhaufen).
Der Cairn-Terrier ist ein kleiner, etwa 28 bis 31 cm großer und 6 bis 7,5 kg schwerer Hund. Das „doppelte“ Fell ist witterungsangepasst: üppiges, harsches aber nicht drahtiges Deckhaar mit dichter Unterwolle in den Farben cremefarben, weizenfarben, rot, grau oder fast schwarz. Das Fell kann gestromt sein, die Farben rein Schwarz, rein Weiß und Schwarz mit Loh sind nicht erlaubt. Die Ohren sind klein, spitz, aufrecht stehend und gut getragen.
Dieser kompakte, niedrige Hund eignet sich als Begleithund, ist ein draufgängerischer Rattenjäger und ein anpassungsfähiger Haushund. Als Nachfahre der alten schottischen Jagdterrier hat er jedoch eine ausgeprägte Jagdleidenschaft und kann wie alle Terrier manchmal störrisch sein. Wie viele Terrier-Rassen eignet er sich auch als idealer Familienhund, da er sehr kinderlieb ist und vieles „mit sich machen lässt“.
Die Cranio-mandibuläre Osteopathie ist eine bei Jungtieren auftretende, sehr schmerzhafte Knochenkrankheit des Schädels.
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