Februar 2013: Marie ist ihren letzen Weg gegangen. Sie ist im Tierheim verstorben.
Wir sind unendlich traurig, hätten ihr so gerne noch etwas Zeit voller Liebe und Wärme geschenkt.
Wir vergessen sie nicht, diese liebe Hündin mit den wunderschönen Augen. Und wir vergessen auch nicht, dass da noch ihre ehemaligen Besitzer sind, die sie alt und totkrank in einen Graben geworfen haben.
Marie hat das Leid hinter sich gelassen, ihre Seele kann frei sein. Das ist ein kleiner Trost, angesichts ihres traurigen Schicksals.
22.01.2013: Marie läuft wieder besser, wenn auch noch sehr schwach. Sie hat kaum Muskulatur und ist klapperdürr.
Am Gitter des Freilaufs wedelt sie bereits freundlich, hat keine Angst mehr.
20.01.2013: Diese Hündin habe ich spontan Marie getauft. Noch hat sie keinen Namen im Tierheim. Sie wurde vor sechs Tagen gefunden, in einem Strassengraben Nähe Rue de Ruisseau in Traubach le Haut.
Marie kann kaum laufen, sie hat am rechten Vorderfuss einen grossen Tumor, ist klapperdürr. Ausserdem voller Angst, läuft im Freilauf weg, so als würde sie nur Schläge erwarten.
Eigentlich darf sie noch gar nicht in die Vermittlung, es muss noch gewartet werden, ob ein Besitzer sich meldet.
Es ist auch noch nicht klar, was Marie hat, ob sie vom Tierheimtierarzt operiert wird, wie ihre Chancen stehen.
Wenn irgendjemand Hinweise geben kann auf Marie's Herkunft, bitte zögern sie nicht, uns zu informieren oder natürlich das Tierheim.
Wieviel Eiseskälte und Verachtung für ein altes Leben muss ein Mensch aufbringen, der Marie in einen Strassengraben geworfen und sie damit kostenlos entsorgt hat?!
Kaum vorstellbar, dass Marie selbst weggelaufen ist, wo sie doch kaum laufen kann im Moment...
Vielleicht hat man sie auch aus dem Auto geschmissen, vom Traktor - nachdem sie alt und krank ist und wahrscheinlich ihr Leben an der Kette in einem Hof verbracht hat - wie so viele Berner - oder in ihrem Fall Bernhardinermischlinge hier im Elsass.
Soviel Feigheit, soviel Qual, die man der Hündin vorsätzlich zugefügt hat - einfach nur verabscheuungswürdig.
Ich lebe selbst im Elsaß, und weiss wie sie aussehen, die bunten Bauernhausfassaden, die sauber geteerten Höfe, die Geranien an den Fenstern und der Geländewagen in der Garage. Und irgendwo hinten am alten Stall oder der baufälligen Scheune dann die rostige Kette und mit viel Glück für den Hund der daran hängt, ein Schlupfloch in die zugige Scheune. Keine Decke, keine Hundehütte, ein paar Brocken oder altes Fleisch, die man dem Hund hinwirft, die Wasserschüssel meist leer.
Und wenn er dann alt geworden ist, die Stimme heiser gebellt und der Blick leer und gebrochen, dann ist so ein Hofhund, der ein Hundeleben lang - ja was eigentlich ? - bewacht hat, nichtmal die 75,- Euro für die Spritze zum Einschläfern wert. Nein, dann wirft man ihn eines Nachts in den Strassengraben und das war es dann.
Den nächsten Welpen gibt es irgendwo für 50,- Euro in der Verwandtschaft. Die alte Kette, die tut es dann auch wieder für den nächsten Hund.
Februar 2013: Marie ist ihren letzen Weg gegangen. Sie ist im Tierheim verstorben.
Wir sind unendlich traurig, hätten ihr so gerne noch etwas Zeit voller Liebe und Wärme geschenkt.
Wir vergessen sie nicht, diese liebe Hündin mit den wunderschönen Augen. Und wir vergessen auch nicht, dass da noch ihre ehemaligen Besitzer sind, die sie alt und totkrank in einen Graben geworfen haben.
Marie hat das Leid hinter sich gelassen, ihre Seele kann frei sein. Das ist ein kleiner Trost, angesichts ihres traurigen Schicksals.
22.01.2013: Marie läuft wieder besser, wenn auch noch sehr schwach. Sie hat kaum Muskulatur und ist klapperdürr.
Am Gitter des Freilaufs wedelt sie bereits freundlich, hat keine Angst mehr.
20.01.2013: Diese Hündin habe ich spontan Marie getauft. Noch hat sie keinen Namen im Tierheim. Sie wurde vor sechs Tagen gefunden, in einem Strassengraben Nähe Rue de Ruisseau in Traubach le Haut.
Marie kann kaum laufen, sie hat am rechten Vorderfuss einen grossen Tumor, ist klapperdürr. Ausserdem voller Angst, läuft im Freilauf weg, so als würde sie nur Schläge erwarten.
Eigentlich darf sie noch gar nicht in die Vermittlung, es muss noch gewartet werden, ob ein Besitzer sich meldet.
Es ist auch noch nicht klar, was Marie hat, ob sie vom Tierheimtierarzt operiert wird, wie ihre Chancen stehen.
Wenn irgendjemand Hinweise geben kann auf Marie's Herkunft, bitte zögern sie nicht, uns zu informieren oder natürlich das Tierheim.
Wieviel Eiseskälte und Verachtung für ein altes Leben muss ein Mensch aufbringen, der Marie in einen Strassengraben geworfen und sie damit kostenlos entsorgt hat?!
Kaum vorstellbar, dass Marie selbst weggelaufen ist, wo sie doch kaum laufen kann im Moment...
Vielleicht hat man sie auch aus dem Auto geschmissen, vom Traktor - nachdem sie alt und krank ist und wahrscheinlich ihr Leben an der Kette in einem Hof verbracht hat - wie so viele Berner - oder in ihrem Fall Bernhardinermischlinge hier im Elsass.
Soviel Feigheit, soviel Qual, die man der Hündin vorsätzlich zugefügt hat - einfach nur verabscheuungswürdig.
Ich lebe selbst im Elsaß, und weiss wie sie aussehen, die bunten Bauernhausfassaden, die sauber geteerten Höfe, die Geranien an den Fenstern und der Geländewagen in der Garage. Und irgendwo hinten am alten Stall oder der baufälligen Scheune dann die rostige Kette und mit viel Glück für den Hund der daran hängt, ein Schlupfloch in die zugige Scheune. Keine Decke, keine Hundehütte, ein paar Brocken oder altes Fleisch, die man dem Hund hinwirft, die Wasserschüssel meist leer.
Und wenn er dann alt geworden ist, die Stimme heiser gebellt und der Blick leer und gebrochen, dann ist so ein Hofhund, der ein Hundeleben lang - ja was eigentlich ? - bewacht hat, nichtmal die 75,- Euro für die Spritze zum Einschläfern wert. Nein, dann wirft man ihn eines Nachts in den Strassengraben und das war es dann.
Den nächsten Welpen gibt es irgendwo für 50,- Euro in der Verwandtschaft. Die alte Kette, die tut es dann auch wieder für den nächsten Hund.
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