29.11.2012: Alphonse hat 1190 Euro erhalten - wir können den Spendenaufruf damit beenden!
Danke an:
Katerina Rätz, Fam. Pfefferkorn, Uwe Noskowiak (mehrfach !!!), Susanne Zbinden, Erika Grob, Doris von Reding-Waser, Nicole Bosshardt, Leonie Cecile Moser, Dagmar & Andreas Krieg, Karin Bernauer, Helga Keglowich, Fabienne Salathé, Tanja Graf m. Amadeus, Sonja Ryser, Susanne Hiebl, Angela Weber; Leonie Moser, Sabine Rothacher
12.09.2012: Alphonse ist tot.
Seit der Operation hatte der süsse Tiger sich nicht mehr richtig erholt, er wollte irgendwann nicht mehr fressen und ist dann eines Nachts auf der Fahrt zum Notfalltierarzt über die Regenbogenbrücke gegangen.
Ein Röntgen ergab, dass Alphonse an einem Herzstillstand gestorben ist. Auf den Bildern waren auch etliche Schrotkugeln zu sehen, mit denen Alphonse's kleiner Körper voll war. Es muss also früher, als er noch auf der Strasse gelebt hatte, auf ihn geschossen worden sein.
Ich schreibe diese Zeilen voller Trauer, und voller Verachtung für so feige Menschen, die auf wehrlose Katzen schiessen...
Alphonse hat seinen Weg des Leidens nun verlassen, der tapfere Tiger lebt in unseren Herzen weiter.
Leider sind durch die vielen Tierarztbesuche (Kastration, impfen, entwurmen, chippen, Ohrenbehandlung, Polypenoperation, stationärer Aufenthalt, postmortale Untersuchung und Bereitschaftsdienstzuschläge) enorme Kosten in Höhe von 1425,- CHF (= 1180,- Euro) angefallen!
Juli 2012: "Bonjour, darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Alphonse.
So haben mich die beiden Zweibeiner getauft, in deren hinterlistig aufgestellte Katzenfalle ich unlängst dummerweise getappt bin. Bien, ich hatte Hunger und als herrenloser Streunerkater in Mulhouse - alors, ich kann Ihnen sagen, da ist das Leben kein Zuckerschlecken.
Nun, unter uns Streunern hat sich rumgesprochen, dass da ein sehr engagiertes Paar immer Futter für uns in den Hof stellt. Und wir haben es sonst nicht so leicht, etwas Essbares zu finden.
Wir haben uns das Leben auf der Strasse ja nicht selbst ausgesucht. Wir sind nicht mehr gewollt, ausgesetzt, auf der Strasse geboren - so viele Geschichten - und sie sind alle traurige Geschichten...
Nun, so wie es scheint, hat sich mein Leben quasi über Nacht zum besseren gewendet.
Ich wurde kurzerhand kastriert ("autsch!"), entwurmt, gechipt, der Leukose-Test war negativ und geimpft bin ich auch. Schon zweimal war ich bei diesem Herrn der sich Tierarzt nennt. Ohrmilben hatte ich auch, dagegen werde ich von den Menschen, in deren Wohnung ich vorläufig lebe, mit Salbe behandelt. Das tut richtig gut ... muss aber noch eine Weile gemacht werden, die Biester sind hartnäckig. Ansonsten sind meine Blutwerte tip top, sagt der Doc : )
Ich bin noch etwas schüchtern, schliesslich kenne ich das Leben in einer Wohnung nicht. Die Zweibeiner sagen, meine vielen Narben lassen auf ein bewegtes Leben auf der Strasse schliessen. Oui, da haben sie Recht, es war ein harter Kampf um's Überleben.
Daher bin ich momentan erstmal viel am Schlafen, trinke und esse so viel ich kann (Nassfutter, das ist was Tolles!) und ich gehe bereits auf die Katzentoilette.
Ich habe mich aber schon vorsichtig von der netten Frau streicheln lassen und eigentlich habe ich schon fast keine Angst mehr vor den Leuten. Die anderen Katzen die hier leben finde ich in der Zwischenzeit alle ziemlich ok.
So, und nun sind Sie an der Reihe: denn ich kann hier nur als Gast bleiben, und würde mich natürlich riesig freuen, wenn mich andere Menschen für immer zu sich holen, mich füttern, sich um mich kümmern, und mich nach einer Weile auch wieder als Freigänger leben lassen. Ich komme dann auch bestimmt wieder regelmässig nach Hause, denn mittlerweile weiss ich, wie schön es ist, wenn Menschen sich um einen kümmern.
Also wenn Sie mich kennen lernen wollen, ich wohne in Mulhouse, 30 min von Basel und Lörrach, und freue mich sehr über Besuch.
Vermittelt werde ich mit Schutzvertrag und gegen Schutzgebühr.
Herzlichst, Ihr Alphonse"
29.11.2012: Alphonse hat 1190 Euro erhalten - wir können den Spendenaufruf damit beenden!
Danke an:
Katerina Rätz, Fam. Pfefferkorn, Uwe Noskowiak (mehrfach !!!), Susanne Zbinden, Erika Grob, Doris von Reding-Waser, Nicole Bosshardt, Leonie Cecile Moser, Dagmar & Andreas Krieg, Karin Bernauer, Helga Keglowich, Fabienne Salathé, Tanja Graf m. Amadeus, Sonja Ryser, Susanne Hiebl, Angela Weber; Leonie Moser, Sabine Rothacher
12.09.2012: Alphonse ist tot.
Seit der Operation hatte der süsse Tiger sich nicht mehr richtig erholt, er wollte irgendwann nicht mehr fressen und ist dann eines Nachts auf der Fahrt zum Notfalltierarzt über die Regenbogenbrücke gegangen.
Ein Röntgen ergab, dass Alphonse an einem Herzstillstand gestorben ist. Auf den Bildern waren auch etliche Schrotkugeln zu sehen, mit denen Alphonse's kleiner Körper voll war. Es muss also früher, als er noch auf der Strasse gelebt hatte, auf ihn geschossen worden sein.
Ich schreibe diese Zeilen voller Trauer, und voller Verachtung für so feige Menschen, die auf wehrlose Katzen schiessen...
Alphonse hat seinen Weg des Leidens nun verlassen, der tapfere Tiger lebt in unseren Herzen weiter.
Leider sind durch die vielen Tierarztbesuche (Kastration, impfen, entwurmen, chippen, Ohrenbehandlung, Polypenoperation, stationärer Aufenthalt, postmortale Untersuchung und Bereitschaftsdienstzuschläge) enorme Kosten in Höhe von 1425,- CHF (= 1180,- Euro) angefallen!
Juli 2012: "Bonjour, darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Alphonse.
So haben mich die beiden Zweibeiner getauft, in deren hinterlistig aufgestellte Katzenfalle ich unlängst dummerweise getappt bin. Bien, ich hatte Hunger und als herrenloser Streunerkater in Mulhouse - alors, ich kann Ihnen sagen, da ist das Leben kein Zuckerschlecken.
Nun, unter uns Streunern hat sich rumgesprochen, dass da ein sehr engagiertes Paar immer Futter für uns in den Hof stellt. Und wir haben es sonst nicht so leicht, etwas Essbares zu finden.
Wir haben uns das Leben auf der Strasse ja nicht selbst ausgesucht. Wir sind nicht mehr gewollt, ausgesetzt, auf der Strasse geboren - so viele Geschichten - und sie sind alle traurige Geschichten...
Nun, so wie es scheint, hat sich mein Leben quasi über Nacht zum besseren gewendet.
Ich wurde kurzerhand kastriert ("autsch!"), entwurmt, gechipt, der Leukose-Test war negativ und geimpft bin ich auch. Schon zweimal war ich bei diesem Herrn der sich Tierarzt nennt. Ohrmilben hatte ich auch, dagegen werde ich von den Menschen, in deren Wohnung ich vorläufig lebe, mit Salbe behandelt. Das tut richtig gut ... muss aber noch eine Weile gemacht werden, die Biester sind hartnäckig. Ansonsten sind meine Blutwerte tip top, sagt der Doc : )
Ich bin noch etwas schüchtern, schliesslich kenne ich das Leben in einer Wohnung nicht. Die Zweibeiner sagen, meine vielen Narben lassen auf ein bewegtes Leben auf der Strasse schliessen. Oui, da haben sie Recht, es war ein harter Kampf um's Überleben.
Daher bin ich momentan erstmal viel am Schlafen, trinke und esse so viel ich kann (Nassfutter, das ist was Tolles!) und ich gehe bereits auf die Katzentoilette.
Ich habe mich aber schon vorsichtig von der netten Frau streicheln lassen und eigentlich habe ich schon fast keine Angst mehr vor den Leuten. Die anderen Katzen die hier leben finde ich in der Zwischenzeit alle ziemlich ok.
So, und nun sind Sie an der Reihe: denn ich kann hier nur als Gast bleiben, und würde mich natürlich riesig freuen, wenn mich andere Menschen für immer zu sich holen, mich füttern, sich um mich kümmern, und mich nach einer Weile auch wieder als Freigänger leben lassen. Ich komme dann auch bestimmt wieder regelmässig nach Hause, denn mittlerweile weiss ich, wie schön es ist, wenn Menschen sich um einen kümmern.
Also wenn Sie mich kennen lernen wollen, ich wohne in Mulhouse, 30 min von Basel und Lörrach, und freue mich sehr über Besuch.
Vermittelt werde ich mit Schutzvertrag und gegen Schutzgebühr.
Herzlichst, Ihr Alphonse"
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