Ende Januar erhielt unsere Kollegin Franziska einen Anruf aus der Tierklinik in F- Ferette - ein alter Pudelmann von 16 Jahren war abgegeben worden zum Einschläfern.
Ob wir ihn nicht übernehmen könnten? Und natürlich konnten wir dank Franziska!
Das Pudelchen war Sandy. Er hatte brav bei seinem Frauchen gewacht, das gestürzt war und einige Tage in der Wohnung lag, bis sie gefunden wurde.
Da Sandy sich in dieser Zeit in der Wohnung versäubern musste, brachte ihn der Bruder seines Frauchens kurzerhand zum Tierarzt um ihn einschläfern zu lassen ... er wollte ihn nicht.
Und er wollte anscheinend auch nicht warten, bis das Frauchen aus dem Hospital zurück war.
Doch zum Glück kam alles anders:
Sandy durfte kurzfristig zu Franziska ziehen und kurze Zeit später auf eine Pflegestelle in der Nähe von Freiburg zu dem alten Theo, der erst kurz zuvor aus dem Tierheim in Mulhouse adoptiert worden war.
Da Sandy's Frauchen in ein Pflegeheim kam, in dem Hunde nicht gehalten werden können, durfte Opi Sandy auf seiner Pflegestelle bleiben. Und da er altersbedingt natürlich einige Wehwehchen und Krankheiten hat, wird sich besonders gut um ihn gekümmert.
Und nun war es vergangenes Wochenende endlich soweit - das langersehnte Wiedersehen zwischen ehemaligem Frauchen (bei dem Sandy sein ganzes Leben verbracht hatte, nachdem sie ihn als jungen Hund aus dem Tierheim in Colmar adoptiert hatte) und Sandy fand in Ferette statt.
Es gab leuchtende Augen einer alten Frau und eines alten Hundchens und die Pflegefamilie (rechts im Bild) war auch sehr glücklich!
Es dauerte einige Momente, bis Sandy sein Frauchen wieder erkannte, dann hüpfte er in einem Satz auf ihren Schoss und schleckte ihr die Hände.
Franziska schreibt: "Wir waren ja heute bei Madame P. ... eine ganz süsse, herzige Frau. Sie hat sich unendlich gefreut über Sandy. Ich denke, damit haben wir ihr ein Stück Glück geschenkt. Das hat sie auch mehrmals wiederholt, dass ihr Herz heut ganz warm ist."
Es sind Geschichten und Momente wie dieser, die uns sehr glücklichen machen, manchmal zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein.
Danke an die Pflegefamilie Sylvia und Hans und an Franziska, die das Treffen organisiert hat sowie Huguette, von der Tierklinik in Ferette für die Unterstützung!
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