Mittwoch, 10. August 2016

Geboren um zu sterben. Abschied von unserer Liesel (7 Wochen)

10. August 2016: Nichtmal sieben Wochen wurde unsere kleine Liesel alt, bevor sie heute sterben musste.

Geboren um zu sterben?
Als kitten einer wilden Kätzin - nicht wild, sondern vielmehr verwildert - weil Menschen sich Katzen anschaffen, sie nicht kastrieren, und somit einer Endlosschlaufe Nachwuchs den Weg bereiten.
Nachwuchs, den Keiner will, den viele gar nicht zu Gesicht bekommen, der draussen geboren wird, oft von der Mutter mit Krankheiten angesteckt, an denen die Kätzchen dann sterben.
Menschengemachtes Tierleid.
Aus Geiz (was kostet aber schon eine Kastration??), aus Ignoranz, aus Dummheit und fehlendem Mitgefühl. 
Wir Tierschutzorgas kämpfen bei der jährlichen Kittenflut gegen Windmühlen - wir kastrieren verwilderte Katzen und lassen sie wieder frei - doch auch das, ein Tropfen auf den heissen Stein.


Liesel hatte Katzenschnupfen, verursacht durch den Herpesvirus. Wir haben alles versucht, doch letzlich war ihr kleiner Körper zu schwach, der Virus hat gesiegt.
Wochenlang hat ihr Pflegefrauchen Franziska geschöppelt, gewärmt, gespritzt, Schleim abgesaugt und Medis gegeben, ist zum Tierarzt mit Liesel und hat wirklich alles versucht, dass unsere kleine Kämpferin eine Grosse werden kann.

 

Den Schmerz, den Liesel's Pflegemama heute gefühlt hat, kennt jeder, der ein geliebtes Tier auf seinem letzten Weg begleitet hat.

Es tut weh, es kostet unendlich viel Kraft und am schlimmsten ist es zu wissen, wie viele Kätzchen da draussen geboren werden und qualvoll an dieser oder einer anderen Krankheit sterben, ohne das sie Hilfe erhalten.
Sie krepieren ungesehen, verkriechen sich, in Höfen, in Scheunen, Garagen, in Schrebergärten, auf Bauernhöfen, mitten unter uns, mitten in der Stadt, überall auf dem Land.

Wir appellieren und werden nicht müde werden, es immer wieder fordern:
nur Kastration hilft gegen Katzenelend, Katzenleid.
Jedes Jahr werden zig Hundertausende Kätzchen geboren, die keiner will.

Ein jeder von uns kann helfen, dies zu verhindern: Kätzinnen und Kater müssen kastriert werden - es gibt genug Nachwuchs, bitte helft diese Todesspirale zu stoppen!

Wir Tierschutzorgas sind alleine machtlos und können niemals so viele Kätzchen aufnehmen, wie gefunden und abgegeben werden.
Darum sollte jeder Katzenbesitzer Verantwortung übernehmen, um zu verhindern, dass dieses Tierleid entsteht. 

Verein Pfotenteam Tierhilfe
c/o Kleintierpraxis am Ring
Riehenring 171
CH-4058 Basel

Pfotenteam Tierhilfe ist ein Verein mit Sitz in Basel. Alle Pfotenteamler arbeiten ehrenamtlich. Wir helfen in Not geratenen Hunden, Katzen, Kleintieren aus dem Dreiländereck Schweiz - Frankreich - Deutschland. Pfotenteam Tierhilfe betreibt kein eigenes Tierheim, alle unsere Vermittlungstiere sind in Pflegefamilien oder Tierpensionen untergebracht. Weiterlesen

 

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