20.11.2011:
Hallo,
seit einem halben Jahr lebt nun Shanti (ehemals Whiskey) bei uns. Am Anfang bin ich mit ihm nur an der Leine (lang oder kurz) raus gegangen. Bald merkte ich, dass er sich sehr an mir orientiert. Immer wieder schaute er, wo ich war. Dann liess ich ihn frei laufen, denn ich wohne auf dem Lande grad am freien Feld. Seine Taubheit störte überhaupt nicht. Mit anderen Hunden kommt er gut aus. Er weiss sehr genau, zu wem er näher gehen kann und bei wem er lieber Abstand lässt. Manchmal benimmt er sich wie ein erfahrener Grossvater. Leider mögen Schäferhunde ihn überhaupt nicht. Die reagieren sehr aggressiv auf ihn und ich musste schon einige Male eingreifen. Um Schafe macht er einen gaaaanz grossen Bogen.
In die Stadt geht er nicht gerne, sie macht ihn nervös und hungrig.
Staubsauger ist sein zweiter Vorname. Alles, was irgendwie an Futter erinnert, landet in seinem Bauch. So vor Kurzem auch ein Knochen. Ich hatte es gar nicht bemerkt. Nur sein Verhalten war plötzlich ganz ungewöhnlich. Er wollte sich gar nicht mehr bewegen. Und nicht fressen. Wir also ins Tierspital und der Übeltäter war schnell gefunden. Leider löste sich der Knochen nicht auf, war ziemlich spitz und wanderte in Richtung Magenausgang. Also wurde er rausgeholt. Bei der Gelegenheit wurden auch seine Ohren inspiziert. Mir war ja bekannt, dass er taub war. Und es stellte sich heraus, dass er eine massive chronisch eitrige Entzündung hatte. Ein Ohr muss diese Erkrankung schon früher einmal gehabt haben und war ausgeheilt. Leider mit dauerhaftem Schaden. Das akut kranke Ohr wurde gespült, ein Schwamm eingelegt und antibiotisch behandelt. Und siehe da, er kann hören. Im Moment allerdings nur tiefe Töne, wie z.B. in die Hände klatschen. Mal sehen wie sich das entwickelt. Jedenfalls ist er der tapferste Hund der Welt. Mit solchen Schmerzen leben und rein gar nichts anzeigen. Er hat eine Tapferkeitsmedaille bekommen.
Es vergeht kein Tag, an dem er keine Komplimente bekommt. So ein schönes Tier. Er hat diesen Jö-Effekt.
Ich bin froh, dass Shanti in unserer Familie lebt. Ein Hund, der sehr genau die Verfassung seiner Menschen spürt und darauf reagiert. Er ist sehr gspürig und fast schon ein Therapeut. Es ist einfach schön, wenn es nachts still ist und sein Schnarchen durch die Wohnung tönt. Für nichts auf der Welt gebe ich ihn wieder her. Es ist ein grosses Glück für mich, dass dieser Hund in mein Leben gekommen ist.
Bitte richten Sie den Bertreuerinnen vom Tierheim einen ganz lieben Gruss aus.
Mit lieben Grüssen und einem tiefen wau (denn er kann bellen)
Sabine F.-R.
20.11.2011:
Hallo,
seit einem halben Jahr lebt nun Shanti (ehemals Whiskey) bei uns. Am Anfang bin ich mit ihm nur an der Leine (lang oder kurz) raus gegangen. Bald merkte ich, dass er sich sehr an mir orientiert. Immer wieder schaute er, wo ich war. Dann liess ich ihn frei laufen, denn ich wohne auf dem Lande grad am freien Feld. Seine Taubheit störte überhaupt nicht. Mit anderen Hunden kommt er gut aus. Er weiss sehr genau, zu wem er näher gehen kann und bei wem er lieber Abstand lässt. Manchmal benimmt er sich wie ein erfahrener Grossvater. Leider mögen Schäferhunde ihn überhaupt nicht. Die reagieren sehr aggressiv auf ihn und ich musste schon einige Male eingreifen. Um Schafe macht er einen gaaaanz grossen Bogen.
In die Stadt geht er nicht gerne, sie macht ihn nervös und hungrig.
Staubsauger ist sein zweiter Vorname. Alles, was irgendwie an Futter erinnert, landet in seinem Bauch. So vor Kurzem auch ein Knochen. Ich hatte es gar nicht bemerkt. Nur sein Verhalten war plötzlich ganz ungewöhnlich. Er wollte sich gar nicht mehr bewegen. Und nicht fressen. Wir also ins Tierspital und der Übeltäter war schnell gefunden. Leider löste sich der Knochen nicht auf, war ziemlich spitz und wanderte in Richtung Magenausgang. Also wurde er rausgeholt. Bei der Gelegenheit wurden auch seine Ohren inspiziert. Mir war ja bekannt, dass er taub war. Und es stellte sich heraus, dass er eine massive chronisch eitrige Entzündung hatte. Ein Ohr muss diese Erkrankung schon früher einmal gehabt haben und war ausgeheilt. Leider mit dauerhaftem Schaden. Das akut kranke Ohr wurde gespült, ein Schwamm eingelegt und antibiotisch behandelt. Und siehe da, er kann hören. Im Moment allerdings nur tiefe Töne, wie z.B. in die Hände klatschen. Mal sehen wie sich das entwickelt. Jedenfalls ist er der tapferste Hund der Welt. Mit solchen Schmerzen leben und rein gar nichts anzeigen. Er hat eine Tapferkeitsmedaille bekommen.
Es vergeht kein Tag, an dem er keine Komplimente bekommt. So ein schönes Tier. Er hat diesen Jö-Effekt.
Ich bin froh, dass Shanti in unserer Familie lebt. Ein Hund, der sehr genau die Verfassung seiner Menschen spürt und darauf reagiert. Er ist sehr gspürig und fast schon ein Therapeut. Es ist einfach schön, wenn es nachts still ist und sein Schnarchen durch die Wohnung tönt. Für nichts auf der Welt gebe ich ihn wieder her. Es ist ein grosses Glück für mich, dass dieser Hund in mein Leben gekommen ist.
Bitte richten Sie den Bertreuerinnen vom Tierheim einen ganz lieben Gruss aus.
Mit lieben Grüssen und einem tiefen wau (denn er kann bellen)
Sabine F.-R.
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