Als wir Nala vor knapp acht Wochen übernommen hatten, wurde sehr schnell klar, wie besorgniserregend ihr Allgemeinzustand war.
Nala war von der ersten Minute an wahnsinnig lieb und offen zu Mensch und Tier, doch sie frass kaum, war extrem wackelig auf den Beinen, ihre Augen lagen so tief in den Höhlen, dass wir zunächst eine Augenerkrankung vermuteten. Zudem war ihr Fell wohl nie gekämmt worden, der Filz der Unterwolle an den Hinterbeinen war so dicht, dass sie dadurch Bewegungseinschränkungen hatte.
Nachdem sie nur Miniportionen frass, stellten wir sie umgehend dem Tierarzt vor, ein weiterer Termin 10 Tage später, bei dem auch geröntgt wurde, brachte Klarheit über die ganze Palette von Nala's Beschwerden:
Es wurde zunächst ein grosses Blutbild gemacht, in dem glücklicherweise keine Auffälligkeiten zu sehen waren, auch eine SDU konnte ausgeschlossen werden.
Doch Nala frass auch bis zum zweiten Tierarzttermin schlecht und nahm v.a. kein Gramm zu und litt unter Durchfall.
Also wurde Urin eingeschickt, um eine Eiweissverwertungsstörung auszuschliessen und der Kot untersucht, im Speziellen auf Giardien. Diese Tests fielen negativ aus.
Bereits beim ersten Tierarzttermin konnte in gemeinsamer Anstrengung ein Teil des extrem verfilzten und verknoteten Fells an ihren Hinterbeinen geschoren werden, Nala liess die Prozedur mit viel gutem Zureden eine Weile über sich ergehen, doch alles bekamen wir nicht weg.
Auf den Fotos sieht man nicht nur gut, wie verfilzt ihr Fell war, sondern auch, was für ein klapperdürrer Hund darunter hervorkam, sie stand eingeknickt und sehr instabil, hatte ca. 10-15 kg Untergewicht.
Um den Grund der Beinhaltung und des schlechten Fressen herauszufinden, wurde Nala in Narkose gelegt und Kiefer, Hüften und Knie geröntgt.
Der Befund ergab sehr schwache Bänder an beiden Knien und eine wirklich kaum vorhandene Muskulatur, was ja auch schon nach der Schur zu sehen war. Nala's Kiefer war ok und nicht etwa gebrochen.
Nala war vermutlich in den vielen Jahren, die sie angekettet leben musste, nie weggekommen von dieser Kette.
Dass sie immer schwächer wurde und nicht mehr frass, war wahrscheinlich auch der Grund, warum ihre Besitzer sie abgegeben haben. Man wollte den Hund einfach günstig entsorgen!
Nala bekam umgehend Schmerzmittel und wir kauften hochwertiges Nassfutter, da sie Trockenfutter nicht kauen konnte. Ihre Kaumuskulatur am Kopf war dermassen geschrumpft, dass sie keine Kraft mehr dazu hatte. Dies war auch der Grund, warum ihre Augen so tief in die Höhlen zurück gefallen waren, dass die Lider darüber rutschten und sie dadurch auch sehbehindert war.
Nala hatte in den letzten Jahren vermutlich derart wenig und minderwertig zu fressen bekommen hat, dass ihr Magen nach und nach geschrumpft ist und sie dadurch immer weniger, sprich immer kleinere Portionen fressen konnte.
Sie wäre vermutlich eines Tages verhungert - unter den Augen ihrer Besitzer!
Schon wenige Tage nach Gabe der Schmerzmittel lief Nala viel besser, forderte ihre Hundekumpels und die Rösser zum Spielen auf und machte einen viel positiveren Eindruck. Um sie nicht zu überlasten, durfte sie aber wochenlang nur an der Leine laufen.
Auch das Nassfutter und spezielle Aufbaumittel, Calcium u.a. frass sie zögernd jeden Tag ein bischen mehr. Ihr Magen musste sich erst wieder dehnen, es gab keine organischen Ursachen für die anfängliche schlechte Futteraufnahme.
Zudem spielte auch die Psyche eine grosse Rolle.
Nala blüht nach wie vor zusehends auf, bewacht den Hof und ist zu ihrem Pflegefrauchen sehr anhänglich. Sie ist eine Seele von Hund - umso trauriger macht es uns, dass man sie einfach angekettet und abgeschrieben hatte.
Eines von vielen Schicksalen im Elsass - Hunde an der Kette, die irgendwann niemanden mehr so richtig interessieren, sie leben um zu leiden und vergessen zu sterben.
Bei Nala wurde neben den bereits erwähnten Baustellen noch eine Ohrentzündung festgestellt und behandelt, in der Narkose wurde grossflächig Zahnstein entfernt und ein vereiterter Zahn gezogen. Sie blieb nach der Narkose den Tag lang an der Infusion, da unsere Nala in ihrem ausgemergelten Zustand jede Unterstützung brauchen konnte.
Mittlerweile baut sie auf, jeden Tag ein kleines Stückchen mehr - und wir hoffen sehr, dass Sie uns mit einer Spende für Nala's Tierarzt-, Behandlungs- und Futterkosten unterstützen.
Um Hunden wie Nala helfen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen.
Danke im Namen von unserer zauberhaften, sanften Nala!
Ihr Fell musste in Narkose geschoren werden, der Muskelschwund hatte sogar ihre Sehfähigkeit beeinträchtigt
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Kontohaber: Pfotenteam Tierhilfe, Riehenring 171, 4058 Basel
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WICHTIG: Bitte bei"Mitteilung an den Spender" angeben, für welches Tier die Spende gedacht ist, damit wir Ihren Namen in die Dankesliste eintragen können. Vielen Dank!
Sie können auch eine PayPal Spende einfach direkt senden an paypal@pfotenteam.com
Danke an: Cyrille Grosjean, Nadja Engler, Dieter Kindlimann, Eva Rossetti, Doris Vat, Andrea Zurbuchen, Regina Annelie Vogler, Dominik Galli, D.P., Thorsten Kurz, Boris Zittlau, Eva Rossetti
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Als wir Nala vor knapp acht Wochen übernommen hatten, wurde sehr schnell klar, wie besorgniserregend ihr Allgemeinzustand war.
Nala war von der ersten Minute an wahnsinnig lieb und offen zu Mensch und Tier, doch sie frass kaum, war extrem wackelig auf den Beinen, ihre Augen lagen so tief in den Höhlen, dass wir zunächst eine Augenerkrankung vermuteten. Zudem war ihr Fell wohl nie gekämmt worden, der Filz der Unterwolle an den Hinterbeinen war so dicht, dass sie dadurch Bewegungseinschränkungen hatte.
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Doch Nala frass auch bis zum zweiten Tierarzttermin schlecht und nahm v.a. kein Gramm zu und litt unter Durchfall.
Also wurde Urin eingeschickt, um eine Eiweissverwertungsstörung auszuschliessen und der Kot untersucht, im Speziellen auf Giardien. Diese Tests fielen negativ aus.
Bereits beim ersten Tierarzttermin konnte in gemeinsamer Anstrengung ein Teil des extrem verfilzten und verknoteten Fells an ihren Hinterbeinen geschoren werden, Nala liess die Prozedur mit viel gutem Zureden eine Weile über sich ergehen, doch alles bekamen wir nicht weg.
Auf den Fotos sieht man nicht nur gut, wie verfilzt ihr Fell war, sondern auch, was für ein klapperdürrer Hund darunter hervorkam, sie stand eingeknickt und sehr instabil, hatte ca. 10-15 kg Untergewicht.
Um den Grund der Beinhaltung und des schlechten Fressen herauszufinden, wurde Nala in Narkose gelegt und Kiefer, Hüften und Knie geröntgt.
Der Befund ergab sehr schwache Bänder an beiden Knien und eine wirklich kaum vorhandene Muskulatur, was ja auch schon nach der Schur zu sehen war. Nala's Kiefer war ok und nicht etwa gebrochen.
Nala war vermutlich in den vielen Jahren, die sie angekettet leben musste, nie weggekommen von dieser Kette.
Dass sie immer schwächer wurde und nicht mehr frass, war wahrscheinlich auch der Grund, warum ihre Besitzer sie abgegeben haben. Man wollte den Hund einfach günstig entsorgen!
Nala bekam umgehend Schmerzmittel und wir kauften hochwertiges Nassfutter, da sie Trockenfutter nicht kauen konnte. Ihre Kaumuskulatur am Kopf war dermassen geschrumpft, dass sie keine Kraft mehr dazu hatte. Dies war auch der Grund, warum ihre Augen so tief in die Höhlen zurück gefallen waren, dass die Lider darüber rutschten und sie dadurch auch sehbehindert war.
Nala hatte in den letzten Jahren vermutlich derart wenig und minderwertig zu fressen bekommen hat, dass ihr Magen nach und nach geschrumpft ist und sie dadurch immer weniger, sprich immer kleinere Portionen fressen konnte.
Sie wäre vermutlich eines Tages verhungert - unter den Augen ihrer Besitzer!
Schon wenige Tage nach Gabe der Schmerzmittel lief Nala viel besser, forderte ihre Hundekumpels und die Rösser zum Spielen auf und machte einen viel positiveren Eindruck. Um sie nicht zu überlasten, durfte sie aber wochenlang nur an der Leine laufen.
Auch das Nassfutter und spezielle Aufbaumittel, Calcium u.a. frass sie zögernd jeden Tag ein bischen mehr. Ihr Magen musste sich erst wieder dehnen, es gab keine organischen Ursachen für die anfängliche schlechte Futteraufnahme.
Zudem spielte auch die Psyche eine grosse Rolle.
Nala blüht nach wie vor zusehends auf, bewacht den Hof und ist zu ihrem Pflegefrauchen sehr anhänglich. Sie ist eine Seele von Hund - umso trauriger macht es uns, dass man sie einfach angekettet und abgeschrieben hatte.
Eines von vielen Schicksalen im Elsass - Hunde an der Kette, die irgendwann niemanden mehr so richtig interessieren, sie leben um zu leiden und vergessen zu sterben.
Bei Nala wurde neben den bereits erwähnten Baustellen noch eine Ohrentzündung festgestellt und behandelt, in der Narkose wurde grossflächig Zahnstein entfernt und ein vereiterter Zahn gezogen. Sie blieb nach der Narkose den Tag lang an der Infusion, da unsere Nala in ihrem ausgemergelten Zustand jede Unterstützung brauchen konnte.
Mittlerweile baut sie auf, jeden Tag ein kleines Stückchen mehr - und wir hoffen sehr, dass Sie uns mit einer Spende für Nala's Tierarzt-, Behandlungs- und Futterkosten unterstützen.
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Danke im Namen von unserer zauberhaften, sanften Nala!
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