März 2018 - Update: Mami hat sich sehr gut erholt, das Fell an ihren nun "kupierten" Ohren ist vollständig nachgewachsen und ich füttere sie und die anderen Katzen regelmässig mindestens 3-5 x pro Woche, so oft es möglich ist.
Sie und die anderen freuen sich jedesmal wenn ich komme und springen mir freudig entgegen.
Vielen herzlichen Dank allen Spenderinnen und Spendern <3
Februar 2018: Vor einigen Jahren durften wir bereits Katzen auf einem elsässischen Bauernhof kastrieren. Leider nicht alle. Es gab noch etliche sehr scheue unkastrierte erwachsene Katzen, die sich naturgegeben jedes Jahr auf's Neue vermehrten.
Oft konnten wir kitten übernehmen, doch das sollte und konnte keine Dauerlösung sein.
Es gibt jedes Jahr in jedem Land Tausende ungewollter Würfe von Katzen. Oft wachsen die kitten dann wie ihre Eltern wild auf oder leben wie in dem Fall hier auf Bauernhöfen, wo sie auch nie richtig zahm sind und die Tiere nicht gut versorgt werden.
Diese Katzen sehen nie einen Tierarzt, sind ungeimpft, unkastriert, leiden unter Parasiten und sterben oft einen jämmerlichen und qualvollen Tod aufgrund von Krankheiten oder Verletzungen.
Nachdem wir im Herbst wieder einen Viererwurf kitten übernommen hatten, konnte ich die Besitzer auf dem o.g. Hof überzeugen, nun alle Katzen kastrieren zu dürfen.
Wochenlang fütterte ich fast täglich in offenen Katzenfallen und Transportboxen, um sie daran zu gewöhnen. Einerseits konnte ich so eine Weile füttern (normalerweise bekommen sie nur Milch, denn sonst würden sie keine Mäuse mehr fangen, so die Annahme der Besitzer), andererseits verläuft das Einfangen so stressfreier und ich konnte gezielt fangen.
Der erste Kandidat war der verfressene Tiger - ein stolzer Kater im besten Alter, der mich am liebsten gefressen hätte als er in der Falle sass. Doch er hat die Kastra wohl oder übel über sich ergehen lassen und wird nun keine "kleinen Tiger" mehr zeugen : )
Dann kam Mardi. Ein Katerchen geboren im letzten Mai - sehr zart und leider auch krank. Nach der Narkose und Kastration erholte er sich nicht mehr, er war schwer herzkrank und war stationär etliche Tage beim Tierarzt, doch das Wasser in seinen Lungen ging nicht mehr weg und so mussten wir ihn mit Tränen in den Augen erlösen lassen.
Sein Bruder Grisgris, den ich streicheln kann und der als Einzigster sehr zutraulich ist bei mir, wurde kurz darauf kastriert. Er hat alles gut überstanden und begrüsst mich immer noch freudig schmusend, wenn ich die ganze Bande füttern komme.
Und dann war da noch Mami, ihre Mutter, mindestens zehnjähirg. Sie hatte einen letzten Wurf Anfang September (den wir übernommen haben) und war nicht nur viel zu dünn und ausgemergelt, sondern hatte seit Langem an den Ohren ein sog. Plattenepithelkarzinom , also Hautkrebs. Sehr häufig bei Katzen mit weissem Fell an den Ohren.
Ich gewöhnte Mami an das Fressen in der Transportbox und konnte sie so ganz ruhig "einfangen" und zum Tierarzt bringen. Dort wurde sie endlich ! kastriert und die Ohren kupiert - und die blutende, schmerzende, vom Krebs zerfressene Kruste grossflächig weggeschnitten.
Nach gut einer Woche mit Halskragen stationär beim Tierarzt, während dessen sie bei meinen Besuchen gar nicht gut auf mich zu sprechen war, durfte ich sie holen und wieder auf den Hof frei lassen.
Und was für ein Unterschied:
Mami begrüsst mich wenn ich komme mit hochaufgestelltem Schwänzchen, frisst mit super Appetit und sieht endlich wieder gut aus. Sie hat zugenommen und keine Schmerzen mehr.
Die Ohren sind zwar fast ab, aber einen Preis als Schönheitskönigin will "meine Mami" sowieso nicht mehr gewinnen. Und sie muss nun auch nicht jedes Jahr wieder 2 x Kinder bekommen und aufziehen oder zusehen, wie man sie ihr wegnimmt und schlimmstenfalls tötet.
Ein langer Weg, der viel zentimeterweise Überzeugungsarbeit gekostet hat, aber für alle Katzen auf diesem Hof hat sich die Ausdauer gelohnt.
Wir würden uns sehr freuen, Eure Unterstützung für die Tierarzt- und Op-Kosten zu erhalten, denn es gibt noch andere Höfe und Stellen, auf denen weitere Katzen warten, die Hilfe benötigen.
Lieben Dank im Namen von Tiger, Mami, Grisgris und auch Mardi, dem sanften Engelchen, der die Reise über den Regenbogen angetreten hat. Er hat seine letzte Ruhe in meinem Garten unter einem alten Holunderstrauch gefunden - und lebt in meinem Herzen weiter.
Jasmin Horrelt - 1. Vorsitzende
Mami litt seit Jahren an Hautkrebs an den Ohren, die drei Kater sollten endlich kastriert werden, um weitere Vermehrung oder Töten der Kitten zu verhindern
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Danke an: Daniela Brechbühler, Lucretia Conrad, Jacqueline F.H. A. Haverals, Christa Engelmann, Susanne Birgit Pataki, Katrein Höfer
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März 2018 - Update: Mami hat sich sehr gut erholt, das Fell an ihren nun "kupierten" Ohren ist vollständig nachgewachsen und ich füttere sie und die anderen Katzen regelmässig mindestens 3-5 x pro Woche, so oft es möglich ist.
Sie und die anderen freuen sich jedesmal wenn ich komme und springen mir freudig entgegen.
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Februar 2018: Vor einigen Jahren durften wir bereits Katzen auf einem elsässischen Bauernhof kastrieren. Leider nicht alle. Es gab noch etliche sehr scheue unkastrierte erwachsene Katzen, die sich naturgegeben jedes Jahr auf's Neue vermehrten.
Oft konnten wir kitten übernehmen, doch das sollte und konnte keine Dauerlösung sein.
Es gibt jedes Jahr in jedem Land Tausende ungewollter Würfe von Katzen. Oft wachsen die kitten dann wie ihre Eltern wild auf oder leben wie in dem Fall hier auf Bauernhöfen, wo sie auch nie richtig zahm sind und die Tiere nicht gut versorgt werden.
Diese Katzen sehen nie einen Tierarzt, sind ungeimpft, unkastriert, leiden unter Parasiten und sterben oft einen jämmerlichen und qualvollen Tod aufgrund von Krankheiten oder Verletzungen.
Nachdem wir im Herbst wieder einen Viererwurf kitten übernommen hatten, konnte ich die Besitzer auf dem o.g. Hof überzeugen, nun alle Katzen kastrieren zu dürfen.
Wochenlang fütterte ich fast täglich in offenen Katzenfallen und Transportboxen, um sie daran zu gewöhnen. Einerseits konnte ich so eine Weile füttern (normalerweise bekommen sie nur Milch, denn sonst würden sie keine Mäuse mehr fangen, so die Annahme der Besitzer), andererseits verläuft das Einfangen so stressfreier und ich konnte gezielt fangen.
Der erste Kandidat war der verfressene Tiger - ein stolzer Kater im besten Alter, der mich am liebsten gefressen hätte als er in der Falle sass. Doch er hat die Kastra wohl oder übel über sich ergehen lassen und wird nun keine "kleinen Tiger" mehr zeugen : )
Dann kam Mardi. Ein Katerchen geboren im letzten Mai - sehr zart und leider auch krank. Nach der Narkose und Kastration erholte er sich nicht mehr, er war schwer herzkrank und war stationär etliche Tage beim Tierarzt, doch das Wasser in seinen Lungen ging nicht mehr weg und so mussten wir ihn mit Tränen in den Augen erlösen lassen.
Sein Bruder Grisgris, den ich streicheln kann und der als Einzigster sehr zutraulich ist bei mir, wurde kurz darauf kastriert. Er hat alles gut überstanden und begrüsst mich immer noch freudig schmusend, wenn ich die ganze Bande füttern komme.
Und dann war da noch Mami, ihre Mutter, mindestens zehnjähirg. Sie hatte einen letzten Wurf Anfang September (den wir übernommen haben) und war nicht nur viel zu dünn und ausgemergelt, sondern hatte seit Langem an den Ohren ein sog. Plattenepithelkarzinom , also Hautkrebs. Sehr häufig bei Katzen mit weissem Fell an den Ohren.
Ich gewöhnte Mami an das Fressen in der Transportbox und konnte sie so ganz ruhig "einfangen" und zum Tierarzt bringen. Dort wurde sie endlich ! kastriert und die Ohren kupiert - und die blutende, schmerzende, vom Krebs zerfressene Kruste grossflächig weggeschnitten.
Nach gut einer Woche mit Halskragen stationär beim Tierarzt, während dessen sie bei meinen Besuchen gar nicht gut auf mich zu sprechen war, durfte ich sie holen und wieder auf den Hof frei lassen.
Und was für ein Unterschied:
Mami begrüsst mich wenn ich komme mit hochaufgestelltem Schwänzchen, frisst mit super Appetit und sieht endlich wieder gut aus. Sie hat zugenommen und keine Schmerzen mehr.
Die Ohren sind zwar fast ab, aber einen Preis als Schönheitskönigin will "meine Mami" sowieso nicht mehr gewinnen. Und sie muss nun auch nicht jedes Jahr wieder 2 x Kinder bekommen und aufziehen oder zusehen, wie man sie ihr wegnimmt und schlimmstenfalls tötet.
Ein langer Weg, der viel zentimeterweise Überzeugungsarbeit gekostet hat, aber für alle Katzen auf diesem Hof hat sich die Ausdauer gelohnt.
Wir würden uns sehr freuen, Eure Unterstützung für die Tierarzt- und Op-Kosten zu erhalten, denn es gibt noch andere Höfe und Stellen, auf denen weitere Katzen warten, die Hilfe benötigen.
Lieben Dank im Namen von Tiger, Mami, Grisgris und auch Mardi, dem sanften Engelchen, der die Reise über den Regenbogen angetreten hat. Er hat seine letzte Ruhe in meinem Garten unter einem alten Holunderstrauch gefunden - und lebt in meinem Herzen weiter.
Jasmin Horrelt - 1. Vorsitzende
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